Wettermailings

Ein Hoch auf den richtigen Zeitpunkt

Wenn Sie aus Wetterdaten den perfekten Zeitpunkt für eine Kampagne ableiten möchten, gilt es einiges zu bedenken. Prinzipiell heißt es zwar: Scheint die Sonne, freut sich der Einzelhändler. Dass nur strahlender Sonnenschein ein Trigger für erfolgreiche Marketingkampagnen ist, greift jedoch zu kurz. So entscheidet vor allem die Qualität der Daten über ihren Erfolg.

Aufgrund des Klimawandels spielt vermehrt Künstliche Intelligenz (KI) eine wichtige Rolle, um die Zuverlässigkeit von Prognosen zu verbessern. Klassische Vorhersagemodelle werden heute in der Regel durch Machine-Learning-Modelle ergänzt. Dies ist vor allem für die Nutzung von regenerativen Energien interessant.

Ein Beispiel hierfür ist das Projekt Watt-Sun von IBM, ein selbstlernendes Wettermodell, das durch das Bündeln diverser Daten bis zu 30 Prozent genauere Vorhersagen erzielt: http://ibmsystemsmag.com/power/trends/ibmresearch/watt-sun/

Auch Marketingverantwortliche können von solchen Technologien profitieren: Mehrere US-Anbieter haben sich darauf spezialisiert, geeignete Daten für Omni-Channel-Kampagnen zur Verfügung zu stellen.

Funktionsweise von Wettermailings

Das Wetter, nicht der Kalender bestimmt eine Saison

Saisonale Produkte sind von einem aktuellen Bedarf abhängig. Der kalendarische Sommeranfang garantiert nicht automatisch auch Sommerwetter. Für Marketing-Entscheider bedeutet das: Kampagnen nach bestimmten Wetterbedingungen zu planen und vorzubereiten ergibt für saisonale Produkte mehr Sinn als sie vom Datum abhängig zu machen.

Je nach Zielgruppe sind auch Wetterdaten jenseits von Sonnenstunden relevant. Allergiker leiden besonders im Frühling, wenn es zum ersten Mal wärmer wird. Daher haben Apotheken in der Regel im März mehr Zulauf als im Juni. Daten zum Pollenflug können eingesetzt werden, um Verbrauchern zur richtigen Zeit entsprechende Angebote zu unterbreiten. Im November besuchen Kunden dann bekanntlich aus anderen Gründen die Apotheke: Erkältungen sind jetzt das Hauptproblem.

Wo liegt die Wohlfühltemperatur?

Regionale Unterschiede sind außerdem unbedingt zu beachten: 19 Grad können die Stimmung der Norddeutschen erheblich anheben, während man in Bayern vermutlich mindestens 26 Grad braucht, um das richtige Biergartenfeeling zu bekommen. Ein verregneter Tag wird wiederum in Hamburg andere Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten haben als in Freiburg. Der Wohnort eines Kunden in Kombination mit dem regionalen Wetter kann den Erfolg einer Kampagne also stark beeinflussen.

Durch die Definition der richtigen Kennzahlen und Schwellenwerte, können für jede Region in Deutschland Entscheidungsbäume definiert werden, die den optimalen Zeitpunkt angeben, um verkaufsfördernde Marketingkampagnen durchzuführen.

Die Folge: Höherer Abverkauf, weniger Streuverluste und somit ein deutlich besserer Marketing ROI (Return of Investment). Das Kapital, das Sie für Werbemaßnahmen eingesetzt haben, macht sich also direkt bezahlt.

Das Fazit: Durch den richtigen Einsatz von Wetterdaten können die Marketingkosten reduziert und der Umsatz nachhaltig gesteigert werden.

EFFEKTIVE WETTERMAILINGS HABEN BEI UNS IMMER SAISON

Die nächste heiße Phase Ihrer Marketingkampagne steht an? Dann sprechen wir doch miteinander!