Responsemanagement

So steigern sie ihre Responsequote

Wenn Sie ein Mailing verschicken, wünschen Sie sich natürlich, dass auch etwas zurückkommt. Die positive Resonanz im Verhältnis zur Gesamtmenge der Sendungen wird Responsequote genannt. Auch ein noch so ausgefeiltes, aufwendig gestaltetes Mailing kann jedoch keine bestimmte Responsequote garantieren.

Es gibt aber durchaus Richtwerte, welche Responsequote Sie erwarten können:

  • Sprechen Sie Bestandskunden an, ist mit bis zu 10 Prozent Response zu rechnen
  • Ist mit dem Mailing eine besonders attraktive Aktion verbunden, sollte die Resonanz diesen Wert sogar noch überschreiten
  • Anders sieht es bei Neukunden aus: Wenn Sie auf gekaufte Adressen zurückgreifen, sind schon 2 Prozent Response ein Erfolg

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Responsequote zu erhöhen. Am besten ist es natürlich, Sie kombinieren alle Ansätze:

Eine gepflegte Adressdatei ist das A und O. Wenn man bedenkt, dass das Porto bereits die Hälfte der Kosten eines Mailings ausmacht, sollte unbedingt vermieden werden, durch veraltete Daten Rückläufer zu produzieren. Nutzen Sie die Vorteile eines Adressabgleichs.

Werden Sie persönlich. Machen Sie jeder Zielgruppe ein perfekt zugeschnittenes Angebot. Sprechen Sie junge Menschen anders an als Senioren, wählen Sie unterschiedliche Bildsprachen für Männer und Frauen, gehen Sie auf die Interessen Ihrer Kunden gezielt ein. Das ist zwar anfangs mit einem höheren Aufwand verbunden, zahlt sich aber schnell durch eine höhere Responsequote aus.

Machen Sie es dem Kunden so leicht wie möglich. Es gibt eine Vielzahl an Responseelementen, die Kunden zur Kontaktaufnahme nutzen können: Telefon- oder Faxnummer, E-Mail-Adresse oder Postanschrift zum Beispiel. Nennen Sie nicht nur eins, und versetzen Sie sich wieder in Ihre Zielgruppe: Wird Ihr Kunde eher einen QR-Code scannen oder eine Website aufrufen? Oder doch zum Telefon greifen?  Wenn Sie eine Antwortkarte beilegen, denken Sie auch daran, die Portokosten zu tragen.

Nehmen Sie dem Kunden Arbeit ab wo es nur geht. Es mag Menschen geben, die gern Formulare ausfüllen. Die allermeisten jedoch sind froh über jede Zeile, die bereits beschriftet ist. Geben Sie die Kundendaten, die Ihnen vorliegen, daher schon vorab ein. Wenn Ihr Kunde nur noch kurz etwas ankreuzen oder unterschreiben soll, steigt automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Sendung auch zurückerhalten.

Kommen Sie zur rechten Zeit. Einen Katalog mit Faschingskostümen in der Woche nach Weihnachten zu verschicken, kann man als vorausschauend bezeichnen. Dennoch wird er vermutlich ins Leere laufen, da die Kunden in dieser Zeit entweder noch mit dem Jahreswechsel beschäftigt sind, in den Ferien oder schlicht noch nicht wieder in Stimmung. Entwickeln Sie ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt, lassen Sie sich dabei auch von Ihren Marktbegleitern inspirieren.

Stechen Sie aus der Masse heraus. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Ihr Mailing nicht das einzige ist, das Ihren Kunden gerade erreicht. Umso wichtiger, dass es einzigartig ist! Überraschen Sie – aber nicht um jeden Preis. Überzeugen Sie lieber durch individuelle Ansprache bzw. ansprechende Individualität. Im Falle eines Selfmailers sollte auf den ersten Blick ein unwiderstehliches Angebot erkennbar sein, das Ihren Kunden dazu bringt, das Mailing auf jeden Fall zu öffnen.

Kleine Geschenke erfreuen die Kundschaft. Die Einladung zu einem exklusiven Event, der Gutschein für das reduzierte Lieblingsprodukt oder ein aufmerksamkeitsstarkes Give-away: Umwerben Sie Ihre Kunden! Setzen Sie auch hier auf individuelle Angebote.

Rufen Sie die Kunden gezielt zum Handeln auf. Ein sogenannter „Call to action“ sollte nicht fehlen. Ob „Machen Sie bei unserem Gewinnspiel mit!“ oder „Rufen Sie uns an!“: Konkrete Aufrufe können den entscheidenden Impuls auslösen, die gewünschte Aktion auch wirklich auszuführen.

Response Statt Rückläufer

Ihr Responsemanagement darf gern noch etwas Fahrt aufnehmen? Wir sind mit allen Wassern gewaschen! Sprechen Sie uns einfach an.